Vodafone
Vodafone: Mit dem Blackberry navigieren
Auf den Blackberry-Modellen 8700 und 8707 wird Vodafone zukünftig seine Navigationssoftware Vodafone Navigator vorinstallieren. Wer in der Einführungsphase bis zum 31. Dezember 2006 diesen Service erstmalig nutzt, kann diesen vier Wochen lang kostenlos testen. Danach wird es teuer. Pro Jahr werden 99,90 Euro berechnet, dort ist die erhöhte Mehrwertsteuer schon eingerechnet, zusätzlich muss noch der anfallende Datenverkehr gezahlt werden, denn der Vodafone Navigator berechnet die Routen nicht auf dem Smartphone, die Daten werden von einem zentralen Server abgerufen.
Hier liegt auch der Vorteil der Vodafone-Lösung: Das Kartenmaterial ist stets aktuell, auch aktuelle Verkehrsinformationen wie Staus und Baustellen werden bei der Routenplanung berücksichtigt. Straßenkarten liegen nahezu europaweit vor, so aus folgenden Ländern: Andorra, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Spanien, Tschechische Republik und Vatikan. Die Navigation in Kroatien, Polen, Slowenien und Ungarn wird in Kürze ebenfalls möglich sein.
Voraussetzung ist allerdings ein GPS-Empfänger, da dieser in den Blackberrygeräten nicht integriert ist. Die Route wird auf dem Display angezeigt, kann aber auch per Sprachansage ausgegeben werden. Laut Vodafone sollen auch Fußgänger oder Radfahrer den Vodafone Navigator als Wegfinder nutzen können. Wer bereits einen Blackberry besitzt, kann die Software nachträglich installieren, dies gilt auch für den Blackberry 8100. Varianten für die Betriebssysteme Windows Mobile und Symbian werden noch folgen.
Vodafone bietet für 229 Euro auch ein Komplettpaket an, bei dem ein GPS-Empfänger, eine Autohalterung sowie ein Jahr Nutzung des Vodafone Navigator enthalten sind.

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