Android

Google Chrome auch auf dem Handy?

Die Ankündigung eines Google-Browsers hat alle kalt erwischt. Umso selbstsicherer sind die Medien nun geworden, den Google Chrome auch in einer Handy-Version vorherzusagen. Doch für das Betriebssystem Android hat Google bereits einen Handy-Browser entwickelt. Nach Aussage von Sergey Brin gab es nicht einmal eine Zusammenarbeit zwischen den Android- und dem Chrome-Entwicklern.

Der Google-Gründer sprach kurz mit dem Newsportal CNet. "Wahrscheinlich wird eine spätere Android-Version einige der Chrome-Stacks aufgreifen", so lautet einer von zwei zitierten Sätzen. Laut CNet hat Brin damit die Fortschritte bei der Ausführung von Javascript gemeint.


Sergey Brin sprach kurz über Chrome und Android. Jetzt wird orakelt
Sergey Brin sprach kurz über Chrome und Android. Jetzt wird orakelt

Dass beide Browser, der für Android und Chrome, nicht zusammen entwickelt wurden, verwundert dennoch. In der Welt des Opera-Browsers kann man bereits Lesezeichen und persönliche Einstellungen auf einem Opera-Server zentral ablegen und auf alle Opera-Browser übertragen. Mozilla arbeitet für seinen Firefox-Browser an einem ähnlichen Konzept.

Daten bei Google, nicht im Browser

Der Unterschied ist, dass Google nicht nur einen Browser entwickelt hat, sondern in der Handy-Welt auch gleich das Betriebssystem dazu. "Wir wollten beide nicht aneinander koppeln", so Brin zu CNet. Diese Vorgehensweise entspricht genau dem Konzept von Android. Solange eine grundlegende Kompatibilität erhalten bleibt, können alle Teile ausgetauscht werden.

Sicherlich wird es auch Android-Handys geben, die den Opera Mini statt Googles Android-Browser installiert haben werden. Google muss aber auch keine Einstellungen zwischen Browsern austauschen. Solange die Nutzer Google als ihre persönliche Startseite eingerichtet haben, sind die Bookmarks, E-Mails, Termine, Adressen, Fotos und Straßenkarten nur ein, zwei Klicks entfernt. Mehr will Google doch gar nicht.

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5. September 2008 | 12:01 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Android, Google, Google Chrome, Handy-Browser, CNet, Interview, Sergey Brin, Android-Browser


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