Instant Messaging

T-Mobile kassiert 4,95 Euro fürs Chatten

Dass T-Mobile einen eigenen Instant Messenger fürs Handy plant, war schon länger bekannt. Jetzt nannte der Netzbetreiber auch erstmals einen Preis: 4,95 Euro pro Monat - für einen Dienst, der eigentlich nichts kosten dürfte.

Ab Oktober bietet T-Mobile eine eigene Software an, die sich mit den Chat-Netzwerken ICQ, AOL, Windows Live Messenger und Yahoo verbindet. Jabber wird nicht unterstützt. Ein Standby-Modus sorgt dafür, dass der Akku geschont wird. Wenn eine neue Nachricht eintrifft, meldet sich das Programm aber wieder.

T-Mobile will 4,95 Euro für einen Dienst, der eigentlich kostenlos ist
T-Mobile will 4,95 Euro für einen Dienst, der eigentlich kostenlos ist

 

Die Einführung war von langer Hand geplant. Seit Monaten schon untersagt T-Mobile in immer mehr Tarifen die Nutzung von Instant-Messaging-Diensten. Eine technische Sperre jedoch wurde bislang nicht errichtet. Dies wäre aber denkbar, wenn T-Mobile dafür Geld kassiert.

Kostenlos mit anderen Messengern

Bislang lassen sich andere Multi-Messenger wie Fring oder Nimbuzz kostenlos nutzen. Sie können sich sogar mit mehr Netzwerken verbinden. Lediglich den Datenverkehr muss man zahlen. Doch der fällt kaum ins Gewicht. Beim neuen Dienst von T-Mobile sind die Daten in der monatlichen Gebühr von 4,95 Euro bereits als Flatrate enthalten.

Was T-Mobile anbietet, ist teuer. Nicht einmal die SMS kann der Dienst ersetzen, weil eine entsprechende Schnittstelle fehlt. Die Software wird es anfangs nur für Handys mit dem Betriebssystem Symbian OS geben. Einen Monat lang kann man den Dienst kostenlos testen.

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28. August 2008 | 18:19 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Instant Messaging, T-Mobile, Chat, IM, Instant Messenger, Symbian OS, Nokia, Sony Ericsson, AOL, ICQ, Yahoo, MSN


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