Buchmesse

Amazons E-Book: Ein Kindle für Deutschland

"Wir wissen, dass viele Kunden auch außerhalb Amerikas daran interessiert sind, den Kindle zu kaufen, und dementsprechend wollen wir den Reader auch in anderen Ländern zur Verfügung stellen." Dies sagte Ralf Kleber, Chef von Amazon Deutschland der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Deren Schwesterzeitung FAZ erscheint als einzige deutsche Zeitung in einer Version für den Kindle.

Keine Buchpreisbindung für E-Books
Keine Buchpreisbindung für E-Books
Der Amazon Kindle ist ein Lesegerät für E-Books. Wie schon Apple beim iPod liefert Amazon alles aus einer Hand: das Gerät und die Befüllung. Allerdings ist das Kindle nicht ganz so schick geraten wie der iPod. Aber das kann sich mit einem Kindle der zweiten Generation schnell ändern.

Zur Buchmesse im Herbst

Der Kindle ist 300 Gramm schwer und misst 19 x 13,5 cm. Da der Bildschirm ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt, spart der Kindle Energie und ist auch bei Sonneneinstrahlung gut zu lesen. Es lassen sich Lesezeichen setzen, um interessante Stellen wiederzufinden, insbesondere diejenige, an der man aufgehört hat zu lesen.

Das Lesegerät für E-Books ist derzeit nur in den USA erhältlich - für 359 Dollar. Ein E-Book mit Kopierschutz kostet pauschal 9,99 Dollar. Eine Buchpreisbindung für E-Books gibt es nicht. Laut F.A.S. könnte der Amazon Kindle in Deutschland zur Buchmesse im Oktober vorgestellt werden. So vertraut der Name Kindle im Deutschen auch klingt, "to kindle" bedeutet "ein Licht entfachen". Demnach ist es derzeit noch dunkel in Deutschland.

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10. August 2008 | 14:34 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Buchmesse, Amazon Kindle, Kindle, E-Book, Reader, Buchpreisbindung, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


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