DVB-H

Sendeschluss: Kein Handy-TV von Mobile 3.0

Zur Fußball-Europameisterschaft sollte das Handy-TV von Mobile 3.0 eigentlich schon starten. Stattdessen boten die Mobilfunker Handys an, die die Fußballspiele über DVB-T empfangen konnten. Jetzt droht Mobile 3.0 das endgültige Aus. Dies berichtet das Handelsblatt online.

Nicht so einfach: Fernsehen im Freien
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Mobile 3.0 verwendet die für den mobilen Einsatz entwickelte Technik DVB-H. Darüber sollen die Bewegtbilder auch im Fahren oder innerhalb von Gebäuden aufs Handy kommen. Gestartet war man Anfang Juni testweise in den vier Städten Hamburg, München, Frankfurt und Hannover.

Keine DVB-H-Handys im Angebot

An dem Konsortium Mobile 3.0 sind unter anderem die Verlage Burda und Holtzbrinck beteiligt. Die Mobilfunk-Netzbetreiber waren bei der Lizenz-Ausschreibung unterlegen. Sie bewarben stattdessen Handys, die DVB-T nutzen, das für den stationären Empfang entwickelt wurde. Handys mit DVB-H boten sie nicht an.

Allerdings haben die Landesmedienanstalten auch noch ein Wörtchen mitzureden. Hier verzögerten sich die Genehmigungen laut Mobile 3.0 immer wieder. Auch der Versuch, Handy-TV über andere Techniken zu realisieren war bereits gescheitert. MFD musste seine Lizenz für die Technik DMB zurückgegeben.

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30. July 2008 | 15:48 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: DVB-H, Handy-TV, Fernsehen, DVB-T, Mobile 3.0, Handy, Landesmedienanstalt, Mobilfunk-Netzbetreiber, Handelsblatt


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