Vorbestellungen
Apple: Die ersten iPads sind aus
Seit Mitte März kann man in den USA das Apple iPad bestellen. Ab 3. April werden sie ausgeliefert, doch die dafür vorgesehenen Geräte sind bereits ausverkauft. Wer jetzt bestellt, erhält sein iPad frühestens am 12. April.
Dies ist ein Indikator für eine hohe Nachfrage nach dem Apple-Tablet. Dabei kann im ersten Schwung nur ein iPad ohne Mobilfunk-Anbindung gekauft werden. Die Modelle mit UMTS-Modul gibt es erst Ende April - dann voraussichtlich auch in Deutschland.

Die erste Fuhre iPads ist bereits ausverkauft
Darüber kann das iPad dann Daten über HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s herunterladen. Der Mobilfunkzugang ist allerdings auf eine Datenverbindung beschränkt. Telefonate lassen sich darüber nicht führen. A-GPS gibt es nur in der Version mit UMTS-Modul.
Neues SIM-Karten-Format
Da Apple zudem das iPad mit drei verschieden großen Flashspeichern ausstattet, gibt es das Tablet insgesamt in sechs Versionen. Der Einstiegspreis für ein iPad mit 16 GB liegt bei 499 Dollar (356 Euro). Die Luxusversion mit 64 GB und UMTS-Modul kostet 829 Dollar (592 Euro).
In den USA wird das iPad zusammen mit einer Prepaidkarte von AT&T angeboten. Zwei Tarife stehen zur Wahl: 250 MB für 14,99 Dollar pro Monat oder eine Daten-Flatrate für 29,99 Dollar.
Um die UMTS-Version nutzen zu können, benötigt man allerdings eine SIM-Karte im neuen Format. Ob alle vier deutschen Netzbetreiber diese Micro-SIM-Karte zum Start des iPad anbieten werden, ist nicht bekannt.
Markenrechte von Fujitsu übernommen
Der Bildschirm des iPad misst in der Diagonalen 9,7 Zoll. Es handelt sich dabei um ein kapazitives IPS-Display, das auch unter größerem Blickwinkel ein gutes Bild anzeigt. Das iPad ist 1,27 cm dünn und wiegt 680 Gramm.
Das iPad lässt sich über Multitouch steuern - mit denselben Gesten wie auf dem iPhone. Die virtuelle QWERTZ-Tastatur ist entsprechend größer geworden. Alle iPhone-Anwendungen laufen auch auf dem iPad - in der Originalgröße oder auf die gesamte Größe gezogen.
In den USA hält Apple jetzt auch die Rechte an der Marke iPad. Diese lagen zuvor bei Fujitsu. Das Fujitsu iPad erschien 2002 und ermöglichte in großen Geschäften jederzeit und überall Zugriff auf das Warensystem. Das Fujitsu iPad lief unter Windows CE und war mit einem Intel-Prozessor bestückt.
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